| Wehrmauern mit der Barbakane und dem Florianstor |
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Schon im 13. Jh. wurde mit dem Bau der Verteidigungsmauern in Krakau begonnen. Im 15. Jh. umgaben sie die ganze Stadt und verbanden sie mit Wawel. Zu den Befestigungen gehörten auch mehr als 40 Basteien, von denen bis heute nur vier erhalten geblieben sind. Besonders schön ist die Kürschner-Bastei mit dem Florianstor, dem einzigen (von einst 8 Haupttoren) noch erhaltenen Tor Krakaus. Es war früher das Krakauer Ehrentor, durch das die Könige mit Gefolge und auch Gäste und Gesandte in die Stadt einzogen. Das Tor wurde Anfang des 14. Jh. gebaut. Die BarbakaneDas charakteristische Element der Verteidigungsanlage ist die aus dem 15. Jh. stammende Barbakane. Sie wurde nach dem Muster der arabischen Wehrarchitektur gebaut. Dieser Verteidigungsturm aus Backstein mit über 3 m breiter Mauer ist ein interessantes Denkmal der Wehranlagenarchitektur in Europa und war früher mit dem Florianstor verbunden. Der runde Turm war das Herzstück der Befestigungsanlage und wirkt heute noch mit seinen sieben spitzen Wachtürmen und 130 Schießscharten recht imposant. Früher war es von einem 20 m breiten Wassergraben umgeben. Die Brücke verband die Barbakane mit dem Florianstor. Im 19. Jh. wurde die Verteidigungsmauer abgetragen und an ihrer Stelle wurden die Grünanlagen "Planty" angelegt. FlorianstorDas Florianstor wurde Anfang 14. Jh. errichtet. Im Jahre 1651 bekam es anstelle des gotischen einen barocken Helm. In der Nische im Durchgang ist ein Bild der hl. Muttergottes von Tschenstochau zu sehen. An den Ecken des Tores befinden sich von der Außenseite her steinerne Führungen, in die einst ein Gitter zum Schließen des Durchganges eingelassen war. An der Basteispitze zur Stadtseite befindet sich ein Barockrelief des Schutzpatronen des Tores – des hl. Florian. Zu beiden Seiten sind Brüchstücke der einstigen Wehrmauern sichtbar, die im Osten die Pasamonikow-Bastei und im Westen die Tischlerbastei abschließen. Durch das Florianstor zogen das königliche Gefolge und die ausländischen Gesandten den Königsweg entlang zum Wawelhügel. Durch das Florianstor gelingt man in die Florianska-Straße – eine der zentralen Einkaufsstraßen der Stadt. Am Ausgang der Florianska-Straße bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Türme der Marienkirche. Sehen Sie auch:
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