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Benediktinerkloster in Tyniec |
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Auf einem hohem, zur Weichsel steil abfallenden Felsen, steht in Tyniec, 12 km von Krakau entfernt, das bekannte Benediktinerkloster. Das mächtige, schöne Gebäude kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken. Bereits im 11. und 12. Jh. war das Kloster ein bedeutendes Zentrum der Wissenschaft und Kultur.
Die Abtei in Tyniec wurde im 11. Jh. vom König Boleslaus dem Kühnen gestiftet. Die ursprüngliche steinerne romanische Kirche wurde 1260 im Laufe der tatarenüberfälle in Trümmer gelegt. Wiederaufgebaut und durch den Komplex der Klosterbebauung erweitert, bekam sie im 15. Jh. die Werhrmauern, die auch durch runde Basteien und Erdwälle mit Bastionen verstärkt wurden. Im 16. Jh. erfolgten mehrere Umbauten, die der Kirche den bis heute bewahrten Barockcharakter verliehen. Neben dem barocken Kircheninneren sind auch die Fragmente der romanischen Architektur und der Kreuzgang mit gotischen Gemälden betrachtenswert. In der Kirche sind die prächtige Kanzel in Form eines Bootes, sowie der Hochaltar aus schwarzem Marmor besonders sehenswert. Seit vielen Jahren finden im Beneditinerkloster in Tyniec sich einer großen Beliebtheit erfreuende Orgelkonzerte statt. Zufahrt vom Stadtzentrum: mit dem Bus Linie 112 von der Grunwaldzki-Brücke, Haltestelle: Rondo Grunwaldzkie Zufahrt von der Autobahn A4: Ausfahrt - Krakow Centrum, dann Richtung Tyniec
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