| Dominikanerkirche |
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Die Dominikanerkirche und das Dominikanerkloster sind nicht weit vom Krakauer Marktplatz entfernt. Die Kirche ist ein prächtiges Beispiel der gotischen sakralen Architektur in Krakau. Alte Kreuzägange des Dominikanerklosters laden zum Nachdenken und zur Meditation ein.
Die Dominikanerkirche, in Form einer dreischiffigen Basilika, wurde von der Mitte des 13. Jh. bis zum Anfang des 15. Jh. erbaut. Ursprünglich stand an dieser Stelle eine holzerne Kirche zur hl. Dreifaltigkeit. Die Feuerbrünste, u.a. der Brand im Jahre 1850, zerstörten völlig die damalige Pracht der Kirche. Der größte Teil des Kirchenbaus und der reichen Innenaustattung des gotischen Gotteshauses wurde verbrannt. Unverzehrt blieben nur die Kapellen und die in die Wände eingemauerten Grabmäler und Epitaphientafeln. Die heutige Ausstattung ist neugotisch und stammt aus dem 19. Jh. Sehenswert in der Kirche ist die nach dem Entwurf von Veit Stoß in Bronze gefertigte Grabplatte des Filipp Calimachus (Filippo Buonaccorsi). Sie befindet sich links vom Hauptaltar. In der Kirche kann man auch interessante Kapellen aus der Zeit der Renaissance und des Barocks und alte Kreuzgänge des benachbarten Dominikanerklosters sehen. Die gotischen Kreuzgänge gehören zu den schönsten in Krakau. Sie sind für die Besichtigung zugänglich. Besonders sehenswert sind auch die Rosenkranzkapelle aus dem 17. Jh. und die St. Hiacynth-Kapelle aus dem 14. Jh. Die Kirche und das Kloster sind ein Zentrum der studierenden jungen Katholiken. Hier finden spezielle Gottesdienste für junge Leute statt. Sie erfreuen sich unter den Studenten großer Beliebtheit.
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