| Zisterzienserkloster in Mogila - Nowa Huta |
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Die Heilige-Jungfrau-Marien-und-St.-Wenzelskirche in Mogiła (in der Klasztorna-Straße) gehört zu den wertvollsten Sakralbauten Südpolens. Besonders sehenswert ist auch das anliegende Zisterzienserkloster mit seinen wunderschönen Gärten. Der Stifter des Klosters und der hölzernen, gegenüber dem Kloster gelegenen St.-Bartholomäuskirche war Krakauer Bischof Iwo Odrowąż, der 1222 die Zisterzienser aus Schlesien nach Mogiła holte. In Mogiła begannen die Mönche ihre Tätigkeit mit dem Aufstellen des Kreuzes auf dem Wanda-Hügel, der bis dahin eine heidnische Kultstätte gebildet hatte. Mogila, das ehemalige Dorf, dessen Namen vom Grab der legendären Prinzessin Wanda, Kraks Tochter, kommt, ist heutzutage ein Teil Krakauer Stadtviertels Nowa Huta. Im Jahre 1266 wurde die Kirche vom Krakauer Bischof Jan Prandota geweiht. Die Fassade der Kirche wurde im 18 Jh. im Barockstil umgebaut. Der Altar in der Kreuzkapelle wurde in demselben Stil geschaffen. Die Polychromiemalerei des fassförmigen Gewölbes und der Seitenschiffe stammt aus dem Jahre 1919 und wurde von dem Krakauer Künstler Jan Bukowski ausgeführt.
Am 9. März 1970 wurde die Klosterkirche vom Papst Paul VI zur kleineren Basilika erhoben. Nachdem Papst Johannes Paul II das Sanktuarium am 9. Juni 1979 besucht hat, strömen noch mehr Pilger zu dem Wundertätigen Herrn Jesus. Besondere Anlässe bieten die Gebetsnacht vom Herz-Jesu-Freitag zum Samstag und der vom 14. bis zum 21. September dauernder Ablass zur Kreuzerhöhung. Die Hauptfeierlichkeiten finden am Sonntag der Ablasswoche am Feldaltar im ehemaligen Klostergarten (der heutige Johannes Paul II - Platz) statt, wo auch die Kreuzwegstationen aufgestellt sind. Sehen Sie auch:
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