| Das ehemalige jüdische Stadtviertel Kazimierz |
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Im 16 Jh. flüchteten Juden vieler Länder, in denen es Judenverfolgungen gab, hierher. Kazimierz entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten Orte der jüdischen Wissenschaft, Kultur und Kabbala. Es entstanden hier mehrere Krakauer Synagogen, Gebetshäuser, Schulen. Dieser reichen Kultur hat der Zweite Weltkrieg fast ein Ende gemacht. Vor dem Krieg lebten in der Stadt Krakau ca. 70 000 jüdische Bürger, von denen die meisten den Krieg nicht überlebten. Heute zählt die jüdische Gemeinde nicht einmal 200 Köpfe. Ihr Mitglieder leben in Krakau verstreut.
Sie besuchen eine Synagoge aus dem 16 Jh., die Synagoge Remuh, die noch ihr sakrale Funktion ausübt. Danach gehen Sie auf den alten jüdischen Friedhof, wo Sie näheres über die hier begrabenen wichtigen Personen der Kazimierz Gemeinde erfahren. Der Stadtführer erklärt Ihnen die Grabsymbolik der jüdischen Gräber. Sie gehen durch die Szeroka Straße, die einst der Hauptplatz des jüdischen Viertel war und besichtigen das Museum der jüdischen Traditionen und Kultur, das in der ältesten Synagoge von Kazimierz beherbergt wurde. Wir spazieren durch die engen Gassen, schmalen Innenhöfe mit ihrer unvergesslichen Atmosphäre. Wir gehen an der Hohen Synagoge und Isaak Synagoge vorbei, zum Platz Nowy, der bis heute von den Krakauern ein jüdischer Platz genannt wird. Hier wird immer noch Handel getrieben. Früher aber verkaufte man hier vor allem koscheres Fleisch.
IM PREIS INBEGRIFFEN - Stadtführerservice (Stadtführer mit staatlicher Lizenz.) WICHTIG Öffnungszeiten und Eintrittspreise: Sehen Sie auch: |
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