| St. Katharinenkirche |
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Die St. Katharinenkirche in Krakau ist ein wunderbares Beispiel für das gotische Sakralbauwesen der Stadt. Im stimmungsvollen Inneren der Kirche finden sehr oft Konzerte der Orgelmusik statt. Das Gotteshaus bildet auch die Bühne anderer bedeutender Musikveranstaltungen.
Die St. Katharinenkirche und das Augustianerkloster befinden sich in Krakau an der Ecke der Skaleczna- und der Augustianska-Straße. Die Kirche wurde vom König Kasimir dem Großen für den aus Prag berufenen Augustinerorden gestiftet. Sie stammt aus dem 13. und 14. Jh. Die dreischiffige Basilika ist ein typisches Beispiel für das gotische Sakralbauwesen in Krakau aus den Zeiten der Stadtgründung. Die Kirchenschiffe erhielten ein Gewölbe ganz nach dem Vorbild der Marienkirche. Die St. Katharinenkirche ist sowohl für ihre zahlreichen wertvollen Kunstschätze als auch für ihre Architektur berühmt. Der prächtige manieristische Hochaltar gilt als ein hervorragendes Werk der Krakauer Schnitzkunst des 17. Jh. Das Gemälde ‘Mystische Vermählung der hl. Katharina’ schuf 1674 Andrzej Wenesta. Die Wände des Presbyteriums schmücken Bilder aus dem 17. Jh., mit Szenen aus dem Leben des hl. Augustinus. Sehenswert sind darüber hinaus das manieristische Grabmal von Spytek Jordan (gest. 1568) und das Mausoleum des seligen Isaias Boner (gest. 1471), eines Ordensbruders. Die an die Kirche angrenzenden Kreuzgänge schmücken wertvolle Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jh. Hier befindet sich zum Beispiel ein Triptychon mit Darstellung Mutter Gottes, des hl. Nikolaus aus Tolentino und des hl. Augustinus. In der Kirche finden heute zahlreiche Konzerte der Orgelmusik statt. Sehen Sie auch:
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