| Tuchhallen |
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Die Krakauer Tuchhallen entstanden bereits im 13. Jahrhundert, zuerst als Doppelreihe von den holzernen Kramläden. Im 14. Jahrhundert bildeten die Kaufleute daraus eine 108 m lange Halle, die allerdings im Jahre 1555 einem Brand zum Opfer fiel. Ihre heutige Gestalt verdanken die Tuchhallen einem Entwurf italienischer Architekten der Renaissancezeit. Das Gebäude wurde wiederaufgebaut und mit mit einer reizvollen Attika und Maskaronen versehen. Ihre endgültige Silhouette erhielten die Tuchhallen im 19. Jahrhundert, als die neugotischen Arkaden angebaut wurden. Heute befindet sich in der oberen Etage die Nationalgalerie – die Gemäldegalerie der polnischen Malerei und Bildhauerei des 19. Jahrhunderts, in der die Werke von H. Siemiradzki (Neros Fackeln), W. Podkowiński (Rasende Entzückung), J. Matejko (Die preußische Huldigung, Kościuszko bei Racławice, Wernyhora) sowie Gemälde von A. Grottger, P. Michałowski (Samosierra), A. Gierymski, J. Chełmoński und J. Malczewski zu sehen sind. An den Wänden der Tuchhallen sind die Zunftzeichen und Stadtwappen der polnischen Städte zu sehen.
Man kann hier ziemlich viele schöne Sachen kaufen. Touristen bekommen hier Lederwaren, Schmuck aus Bernstein, Silber und Gold, Krakauer Andenken (Krakauer Drachen, Tänzer und Tänzerinnen im Volkstracht), Schafspelze, Tischservietten aus Leinen, Weihnachtsgeschenke (originelle handgemachte Glaskugeln), interessante Erzeugnisse aus Glas und Holz. Manche Produkte sind echte Kunstobjekte, aber es gibt auch solche, die ihre Preise nicht wert sind. Alle Waren in den Tuchhallen sind ziemlich teuer. Manchmal kann man ähnliche Sachen in der Umgebung der Krakauer Altstadt billiger kaufen. Sehen Sie auch:
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